Reizangeltraining für jagdlich ambitionierte Hunde?

Neulich wurde ich gefragt, warum ich Reizangeltraining für jagdlich ambitionierte Hunde nicht für gut befinde.

Um es ganz deutlich zu sagen: Ich halte ÜBERHAUPT NICHTS vom Training mit der Reizangel.

Hunde, die jagdlich ambitioniert sind, werden so noch mehr gepusht.

Es kommt zu einer Dopamin (Selbstbelohnungs) ausschüttung.

Einem Hund, der nicht jagen soll, das jagen mit der Reizangel abzugewöhnen und so Impulskontrolle zu trainieren halte ich für so fahrlässig, wie einen Alkoholiker mit Schnapspralinen zu therapieren oder einem Raucher

Nikotinpflaster aufzukleben.

Das Ergebnis ist dasselbe: Dem Hund /Mensch wird das zugeführt, was er eigentlich lassen soll.

 

Ich rate hier zu Alternativen: Nasenarbeit, Futterbeuteltraining, ein gut sitzender Rückruf, spannender werden als ein Hase...wie kann ich das erreichen? Mit Anti-Jagd-Training zum Beispiel, mit gutem Grundgehorsam zum Beispiel.

 

 

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